Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein

Type in Law - Europäischer Vergleich der Typologie des informellen Lernens in der Arbeit un der damit verbundenen Unterstützungsstrukturen


Kurzbeschreibung: Entwicklung einer Typologie des informellen Lernens am Arbeitsplatz.

Projektziel: Entwicklung/Systematisierung und Beschreibung der von den Mitarbeitern in Unternehmen genutzten Services zur Wissenserlangung.

Laufzeit: Oktober 2004 - September 2006

Förderprogramm: Leonardo da Vinci, Verfahren B, Zweite Phase: 2000-2006
Pilotprojekt, gefördert durch das BIBB

Projektpartner:

  • Institut Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart
  • Advanced Consulting for Human Factors and Social Systems, Spanien
  • Catalunya Motor, S.A, Spanien
  • EXA TEAM, Italien
  • KMSTUDIO, Italien
  • International Training Service, UK
  • HCL, UK

Beschreibung: An Arbeitsplätzen mit Computerausstattung (und das sind bereits heute mehr als die Hälfte) haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Methoden des informellen Lernens entwickelt.

Diese Methoden wurden von den Fachkräften aus der Not heraus geboren, denn wegen gestiegener Arbeitsanforderungen erleben die Mitarbeiter erhebliche Lernbedarfe. Oft erfahren sie jedoch kaum eine spezifische Unterstützung in der Arbeit bzw. finden keine Zeit, sich organisiert dem Lernen zuzuwenden.

Bildungsanbieter stehen vor der Frage: Wie kann ich mein Bildungsangebot zur optimalen Förderung der Mitarbeiter in den Firmen gestalten? Warum gelingt es nicht, Mitarbeiter (selbst mit erheblichen Bildungsbedarf) in entsprechenden Bildungsmaßnahmen zu schulen, um damit die Produktivität der Firma langfristig zu steigern.

In dem Vorhaben sollen neue Methoden des informellen Lernens am Arbeitsplatz verglichen und erprobt werden, die eine unmittelbare Unterstützung darstellen. Es handelt sich um Methoden, bei denen die Abgrenzung zwischen Arbeitsleistung, Informationsermittlung und Lernen verschwimmt. Bezugspunkt der Methoden ist der jeweilige typische Lernanlass in der Arbeit für die lernende Person. Hier werden neun Varianten des informellen Lernens aufgegriffen und durch geeignete Unterstützungskonzepte verbessert.